Jörg Baberowski's Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die PDF

By Jörg Baberowski

ISBN-10: 359339149X

ISBN-13: 9783593391496

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Repräsentation wäre dann kein kulturalistisches Surplus, sondern der theoretisch wie forschungspraktisch einzig gangbare Weg, um an soziale Ordnungen heranzukommen. Die Formulierung ›Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel‹ ergibt also eine instruktive Unschärfe in der theoretischen Ausrichtung. In vielerlei Hinsicht ähneln die Möglichkeiten, die Phänomene ›Repräsentationen‹ und ›soziale Ordnungen‹ miteinander zu verzahnen, den klassischen Dichotomien, die alle Arten von Sozialtheorie seit zweihundert Jahren diskutieren: Gesellschaft und Kultur, Basis und Überbau, Gesellschaftsstruktur und Semantik.

Diese sollten allerdings, wie bereits angedeutet, die Wahrnehmung von Wandel durch die Handelnden selbst mitbedenken. 49 Diese Evolution ist nicht zielorientiert; die Gesellschaft wandelt sich durch Mutation gesellschaftlicher Strukturen und einer gelingenden oder scheiternden Anpassung an Umwelten. 50 Diese Variante ist insofern symptomatisch, als sie – abgesehen von den großen, die Struktur der Gesellschaft im Ganzen verändernden Wandlungsprozessen – tendenziell eher statische Gesellschaftsformationen annimmt.

10. 4 Die Beschäftigung mit dem Wandel führt also auch in dieser Hinsicht zu geschichtstheoretischen Grundproblemen; siehe zum Zusammenhang: Ulrich Muhlack, »Verstehen«, in: Geschichte. Ein Grundkurs, hrsg. von Hans-Jürgen Goertz (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1998), S. 99–131. 5 Zur Theorie der »geschichtlichen Grundbegriffe« siehe: Reinhart Koselleck, »Einleitung«, in: Geschichtliche Grundbegriffe. 6 Im sozial- und kulturwissenschaftlichen Kontext ist damit in der Regel aber allein Veränderung (wenn nicht gar, auf den Spuren der Bielefelder Sozialgeschichte, vor allem sozialökonomische Veränderung) gemeint.

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Arbeit an der Geschichte: Wie viel Theorie braucht die Geschichtswissenschaft? (Eigene und fremde Welten, Band 18) by Jörg Baberowski


by Edward
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